Neues Informationsangebot für Patienten, Angehörige und interessierte Ärzte

Die Kopf-Hals-Tumorstiftung hat die neue „Awareness-Hotline“ ins Leben gerufen. In regelmäßige Abständen (alle 4 Wochen) informiert dabei ein Experte telefonisch zu einem Thema rund um Kopf-Hals-Tumore und beantwortet Fragen.

Termine und Themen der nächsten Wochen sind:

Donnerstag, 05. Juni 2014, 18:00 Uhr,
Thema: Früherkennung und Therapie von Mundhöhlentumoren
Referent: Prof. Dr. Dr. Torsten Reichert, Universitätsklinikum Regensburg

Freitag, 11. Juli 2014, 18:00 Uhr
Thema: Wissenswertes rund um Oropharynxkarzinome – stellen Sie Ihre Fragen
Referent: Dr. Tobias Kroll, Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Donnerstag, 07. August 2014, 18:00 Uhr
Thema: Kehlkopfkrebs, Mundkrebs, Halskrebs – was wollen Sie wissen?
Referent: Prof. Dr. Jochen Werner, Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Oktober 2014
Thema: Was sollte ich meinen Behandler fragen? Was gibt es bei der Behandlungsplanung zu beachten? Was bedeutet für mich Lebensqualität?
Referent: Prof. Dr. Rainald Knecht, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kopf-hals-tumorstiftung.org/awareness-hotline

Umfrage Ernährung PRIO – Deutsche Krebsgesellschaft

Ernährung spielt für die meisten eine wichtige Rolle. Sei es zu vermuten, mit einer falschen Ernährung die Entwicklung der Erkrankung gefördert zu haben, sei es, dass es durch die Erkrankung oder Therapie zu einer deutlichen Einschränkung bei der Ernährung kommt.

Wie soll ich mich gesund ernähren? Wie kann ich es überhaupt schaffen, genug Nahrung zu mir zu nehmen? Was ist von Krebsdiäten zu halten?
Sie alle haben wahrscheinlich viele Fragen – und vielleicht haben Sie die Erfahrung gemacht, dass es schwer ist, Antworten oder erst einmal Antwortende zu finden.

Die Bundesverbände der Krebs-Selbsthilfe im Haus der Krebs-Selbsthilfe haben beschlossen, eine Befragung der AG Ernährung der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der Deutschen Krebsgesellschaft zu unterstützen. Die Mitglieder dieser AG haben sich des Problems angenommen und zusammen mit Patientenvertretern und anderen Experten Fragebögen entwickelt. Ziel ist es, an Hand des Fragebogens Informationen zum Stand der Versorgung in Deutschland zu erfahren, um dann Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen und durchzuführen.

Für diese Befragung benötigen wir Ihr aktives Mitwirken!

Um eine möglichst weite Verteilung zu erreichen, bitten wir Sie, in Ihrer Gruppe über die Befragung zu unterrichten. Sie können den Fragebogen  online ausfüllen. Der Link dafür ist:
http://ww3.unipark.de/uc/juhuebner_Frankfurt/71d3/ospe.php?SES=4617a440d327be14e1a080872b209439&syid=396916&sid=396918&act=start

Der Stichtag für die Rückmeldung ist Montag, der 16. Juni 2014.

Bei inhaltlichen Fragen bitten wir Sie, sich an Frau Dr. Hübner unter der Telefonnummer 030 322932-951 oder unter der E-Mail-Adresse huebner@krebsgesellschaft.de

Kehlkopfkrebs – Patiententage in Bad Ems

Vom 24. Bis 26. April fanden die Patiententage und der 30. Ländertreff der Kehlkopfoperierten in Bad Ems statt. Mehr als 100 kehlkopflose und kehlkopfoperierte Besucher und ihre Begleitung gaben den Veranstaltern, der Malbergklinik Bad Ems und dem Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V., Recht: Die Patiententage sind eine gute Plattform zum Austausch und zur Information zum Thema Kehlkopfkrebs. Weiterlesen

Bewegung gegen Krebs

Startschuss für Kampagne „Bewegung gegen Krebs“
Heidemann, Overath und Reeves für mehr Bewegung im Alltag

Bonn (ws) – Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Degenfechten, geht
auf Fahrradtour, TV-Moderatorin Shary Reeves spielt Basketball und
Wolfgang Overath, Fußball-Weltmeister von 1974, verabredet sich zum
Joggen. Weiterlesen

Jeder 20. Tumor wächst in der Kopf-Hals-Region und drängt Patienten oft in die Isolation

Jeder 20. Tumor wächst in der Kopf-Hals-Region und drängt Patienten oft in die Isolation – neue Therapiemöglichkeiten; Chancen und Risiken

Jeder 20. Krebspatient hat einen Kopf-Hals-Tumor – mit zum Teil fatalen Folgen: 50% der Patienten versterben, die andere Hälfte führt oft ein Leben abseits der Öffentlichkeit, weil der Tumor oder die Therapie zum Sprechverlust führt, das normale Essen häufig unmöglich ist, oder die Patienten durch die Krankheit entstellt wurden. Der 31. Deutscher Krebskongress (19. bis 22. Februar 2014 in Berlin) will diese oft versteckte und verdrängte Krankheit mit in den Mittelpunkt stellen. Im Rahmen einer Pressekonferenz sollen Betroffene zu Wort kommen und eine interdisziplinäre Expertengruppe wird von den Fortschritten und Problemen der Therapie berichten.

In den vergangenen Jahren haben sich Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Radioonkologen und internistische Onkologen fachübergreifend dafür engagiert, Kopf-Hals-Tumoren durch operative Maßnahmen, Strahlen- und Chemotherapie besser zu behandeln – mit Erfolg: die Prognose und Therapie der Patienten konnte deutlich verbessert werden; bei einem Teil der Patienten kann die Sprech- und Schluckfunktion erhalten werden. Auf dem Deutschen Krebskongress werden die Ergebnisse von aktuellen Studien dem Fachpublikum vorgestellt.

Betroffene von Kopf-Hals-Tumoren werden stigmatisiert, weil ihr Gesicht durch den Tumor oder die Therapie erheblich entstellt wurde und weil als Krankheitsursachen oft nur Alkohol und Rauchen bekannt sind. Tatsächlich können Kopf-Hals-Tumoren aber auch durch Viruserkrankungen, Asbest- oder auch Holzstaub verursacht werden.

Pressekonferenz der Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft Kopf-Hals-Tumore (IAG-KHT) und der Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie (AHMO) der Deutschen Krebsgesellschaft im Rahmen des Deutschen Krebskongresses am 20 . Februar 2014 in Berlin.

Prof. Dr. Rainer Fietkau und Prof Dr. Andreas Dietz

Beteiligte Arbeitsgemeinschaften der DKG:

  • Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft Kopf-Hals-Tumoren (IAG-KHT)
  • Arbeitsgemeinschaft HNO und MKG der Deutschen Krebsgesellschaft (AHMO)
  • Arbeitsgemeinschaft Radioonkologie (ARO)
  • Arbeitsgemeinschaft der Internistischen Onkologie (AIO)

Deutscher Krebskongress 2014, Pressemitteilung

20. Februar 2014

Krebs: Auch die Seele leidet mit.

Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft fordern flächendeckende psychoonkologische Versorgung Berlin, 20. Februar 2014 (gb) – Immer mehr Menschen erhalten die Diagnose Krebs.
Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet so sehr unter der Erkrankung, dass sie psychologische Hilfe benötigen.
Doch bundesweit werden noch nicht alle Patienten adäquat und nach den gleichen Qualitätsstandards versorgt. „Die Deutsche Krebshilfe appelliert an die Gesundheitspolitik und die Kostenträger, sich dem Thema verstärkt zu widmen und die notwendigen Versorgungsstrukturen in den Krebszentren sowie deren adäquate Finanzierung sicherzustellen“, forderte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, heute auf einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2014 in Berlin. Weiterlesen

Wir für mich. Selbsthilfe wirkt.

Kampagne der BAG-Selbsthilfe

Dass Selbsthilfe wirkt, ist denen klar, die sich seit langem dort engagieren. Viele Menschen verbinden mit Selbsthilfe aber immer noch nur „dem händchenhaltenden Stuhlkreis“ und werten es als ein Zeichen von Schwäche, Teil einer Selbsthilfegruppe zu seien. Weiterlesen

Aufklärungskampagne

der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft über Kopf-Hals-Tumore,
23. bis 27. September 2013

In der Woche vom 23.09 – 27.09.2013 findet im Rahmen der Make-Sense-Kampagne eine europaweite Kopf-Hals-Awareness-Week statt – eine Initiative der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS). Weiterlesen

Aktionsbündnis Barrierefreiheit

fordert Barrierefreiheit auch für Menschen mit Sprech- und Sprachbehinderungen Weiterlesen

Leitfaden zur Selbsthilfeförderung

Grundsätze des GKV-Spitzenverbandes zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20c SGB V

Zur aktuellen Fassung des Leitfadens kommentierte der GKV-Spitzenverband auf seiner Webseite im Juli 2013: Weiterlesen