Leitlinienprogramm Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen.

Auf der Internetseite werden viele Patientenleitlinien als download zur Verfügung gestellt.

Die Adresse lautet: http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Home.2.0.html

Fotos Patiententage 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Rückkehr aus dem schönen Bad Münder haben wir nun die Fotos der diesjährigen
Patiententage im internen Mitgliederbereich für Sie zur Verfügung gestellt.

Viel Spaß beim anschauen!

Grüße aus der Geschäftsstelle

Patientenbeteiligung des G-BA mit eigenem Internetauftritt

Die Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat ab sofort eine eigene Internetpräsenz.

Auf den Seiten https://patientenvertretung.g-ba.de sind alle wesentlichen Informationen über die Arbeit von Patientenvertreterinnen und Patientenvertretern im G-BA verfügbar: von Benennungsverfahren, Mitberatungsrechten über das Leitbild der Patientenvertretung bis hin zu Beispielen aus der bisherigen Themensetzung. Die Stabsstelle Patientenbeteiligung im G-BA stellt den benannten Patientenvertreterinnen und Patientenvertretern zudem Informationen und Hilfestellungen bereit, die sie auch interaktiv nutzen können und die sie bei der Wahrnehmung des gesetzlich verankerten Mitberatungs- und Antragsrechts unterstützen.

Die Pressemitteilung hierzu können Sie

herunterladen.

Neue Regelungen zur langfristigen Verordnungsmöglichkeit von Heilmitteln

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat  die langfristige Verordnungsmöglichkeit von Heilmitteln neu geregelt.

In der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) sind künftig diejenigen Diagnosen gelistet, bei denen von einem langfristigen Heilmittelbedarf auszugehen und somit auf ein Antrags- und Genehmigungsverfahren generell zu verzichten ist.

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung des G-BA entnehmen, die wir untenstehend für Sie als pdf zur Verfügung stellen.

Schockbilder auf Zigarettenpackungen

Schutz vor den Gefahren des Tabakkonsums

Das Bundeskabinett hat am 20. April 2016 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes beschlossen. Die Änderung sieht unter anderem ein Verbot der Außenwerbung und ein weitgehendes Verbot der Kinowerbung für Tabakerzeugnisse und elektronische Zigaretten vor.

Das Tabakerzeugnisgesetz vom 4. April 2016 und die darauf gestützte Tabakerzeugnisverordnung setzen Vorgaben der europäischen Tabakprodukt-Richtlinie um und sollen am 20. Mai 2016 in Kraft treten.

Ziel der europäischen Tabakprodukt-Richtlinie ist es, insbesondere Jugendliche vom Einstieg in den Konsum von Tabakerzeugnissen und elektronischen Zigaretten abzuhalten. Dazu soll die Attraktivität dieser Erzeugnisse vor allem für diese Altersgruppe reduziert werden. Erstmals werden neben Tabakerzeugnissen auch so genannte elektronische Zigaretten reguliert.

Unter anderem gibt es folgende Neuregelungen:

  • Auf Rauchtabakerzeugnissen werden Warnhinweise neu eingeführt, die aus einer Kombination von Bild und Text bestehen und die 65 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packung einnehmen. Für Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und Wasserpfeifentabak sind diese Text-Bild-Warnhinweise verpflichtend.
  • Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen werden verboten, wenn:
    • sie ein charakteristisches Aroma haben;
    • sie in irgendwelchen ihrer Bestandteile Aromastoffe enthalten oder sonstige technische Merkmale haben, mit denen sich der Geruch oder Geschmack der betreffenden Tabakerzeugnisse oder deren Rauchintensität verändern lassen;
    • Filter, Papier und Kapseln Tabak oder Nikotin enthalten.
  • Tabakerzeugnisse, die Zusatzstoffe enthalten, die die Attraktivität, die Sucht erzeugende oder toxische Wirkung erhöhen, die Inhalation oder die Nikotinaufnahme erleichtern, werden verboten. Diese Zusatzstoffe werden auch in elektronischen Zigaretten verboten.

Ebenso gibt es Beschränkung der Tabakwerbung:

Danach ist in Ergänzung der bestehenden Werbeverbote im Hörfunk, in der Presse und anderen gedruckten Erzeugnissen, in den Diensten der Informationsgesellschaft sowie in der sonstigen audiovisuellen kommerziellen Kommunikation einschließlich des Fernsehens ein Verbot der Außenwerbung für diese Erzeugnisse vorgesehen. Dieses Verbot soll nach Ablauf einer Übergangsfrist am 1. Juli 2020 in Kraft treten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/Gesundheit/NichtRauchen/_Texte/EUTabakproduktrichtlinieNeuordnung2014.html

Krankentransport-Richtlinie konkretisiert Ausnahmefall bzgl. Chemotherapie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) passt mit einem Beschluss einen besonderen Ausnahmefall für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung, namentlich „onkologische Chemotherapie“, begrifflich an. Die Formulierung lautet nun „parenterale antineoplastische Arzneimitteltherapie/parenterale onkologische Chemotherapie“.

In der aktuell gültigen Fassung der Krankentransport-Richtlinie des G-BA sind Fallgestaltungen für eine Ausnahmeregelung vorgesehen, in denen Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung bei zwingender medizinischer Notwendigkeit von der GKV übernommen werden. Dies sind Dialysebehandlungen, onkologische Strahlentherapie und die nunmehr ergänzte onkologische Chemotherapie. „Die beschlossene Anpassung trägt dem Umstand Rechnung, dass der Begriff „onkologische Chemotherapie“ nicht mehr dem gesamten aktuellen Behandlungsspektrum entspricht“, sagte Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender und Vorsitzender des Unterausschusses Veranlasste Leistungen, am Donnerstag in Berlin. „Zunehmend werden Krebstherapien eingesetzt, die keine klassische Chemotherapie sind, sondern andere Wirkprinzipien haben. Viele dieser Therapien erfolgen ebenfalls in einer vergleichbar hohen Behandlungsfrequenz über einen längeren Behandlungszeitraum. Zugleich beeinträchtigt die Behandlung oder der zu dieser Behandlung führende Krankheitsverlauf den Patienten in einer Weise, dass eine Beförderung zur Vermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist“, so Hecken weiter.

Laut gesetzlicher Regelung können seit dem 1. Januar 2004 Fahrtkosten zu einer ambulanten Behandlung nur bei zwingender medizinischer Notwendigkeit in besonderen Ausnahmefällen verordnet und von der Krankenkasse übernommen werden. Diese Fahrten zur ambulanten Behandlung bedürfen einer vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Der Gesetzgeber hat den G-BA beauftragt, die Indikationen für derartige Ausnahmefälle in der Krankentransport-Richtlinie festzulegen. Indikationen, die diese Voraussetzungen in der Regel erfüllen, werden als nicht abschließende Beispiele in der Anlage 2 dieser Richtlinie aufgeführt.

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft. Beschlusstext und Tragende Gründe werden in Kürze auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht.

 

Die Pressemitteilung des G-BA ist

für Sie als pdf zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen sowie den Link zur Krankentransport-Richtlinie finden Sie unter:

https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/25/

Seminar der Dr. Mildred Scheel Akademie

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Dr. Mildred Scheel Akademie bietet folgendes Seminar für Selbsthilfegruppe an:

„Methodenkoffer“ für Leitungspersonen von Krebs-Selbsthilfegruppen
– Gruppenarbeit zur Erhaltung und Förderung der Lebenslust –
20. – 22. April 2016

Beginn: Mittwoch 15.00 Uhr, Ende: Freitag 13.00 Uhr

Leitung: Dipl.-Sozialpäd. Andrea Länger
Kosten: 130 Euro (inkl. Übernachtung, Frühstück, Mittagessen, Tagungsgetränken)

Nähere Informationen erhalten Sie, bei Interesse, im Sekretariat der Dr. Mildred Scheel Akademie

Tel: 0221 944049-30
Fax: 0221 944049-44
E-Mail: msa@krebshilfe.de

Dr. Mildred Scheel Akademie gGmbH
Kerpener Str. 62 50924 Köln
www.mildred-scheel-akademie.de

Pressemitteilung zum Weltkrebstag

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des Weltkrebstag am 4. Februar 2016 wurde seitens des Bundesverbandes eine Pressemitteilung verfasst, die Sie

als pdf herunterladen können.

Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle

Facebook

Der Bundesverband der Kehlkopfoperierten ist seit heute auch auf facebook vertreten.

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie fleißig „gefällt mir“ klicken und auch auf dieser Seite ein reger Austausch zwischen Betroffenen und Angehörigen stattfindet.

Unsere Seite finden Sie über folgenden Link:

https://www.facebook.com/Bundesverband-der-Kehlkopfoperierten-e-V-1496244460683016/

Mit herzlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle

Terminvergabe bei Fachärzten

Ab dem 23.01.2016 sind von den Kassenärztlichen Vereinigungen die gesetzlich vorgeschriebenen regionalen Terminservicestellen zur schnelleren Terminvergabe bei Fachärzten einzurichten. Hinter dieser gesetzlichen Neuregelung steckt der Versuch, die langen Wartezeiten auf einen Facharzttermin zu reduzieren. Die Vereinbarung dient der Umsetzung des § 75 Abs. 1a SGB V, der im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetzes eingeführt wurde. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben inzwischen die notwendige Vereinbarung getroffen. Die Vereinbarung ist im Anhang dieser E-Mail angefügt.

Die Vereinbarung findet keine Anwendung, sofern es um die Vermittlung von Terminen für zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen geht. Die Terminservicestellen vermitteln einen Behandlungstermin nur, wenn der Versicherte eine Überweisung an einen Facharzt vorlegen kann. Auf dieser sind u. A. auch Angaben zur Dringlichkeit und ggf. Hinweis auf eingeschränkte Mobilität des Versicherten notwendig. Einer Überweisung bedarf es nicht, wenn ein Termin bei einem Augenarzt oder einem Frauenarzt beansprucht wird.

Die Vereinbarung können Sie

herunterladen.